inzwischen sieht mein tagesablauf in etwa so aus. ich stehe zwichen 7:00 und 7:15 auf und geh zur toilette. danach wiege ich mich, es sei denn, ich habe am tag zuvor etwas gegessen, was eine zunahme vermuten lässt. die zeiten in denen ich mich absichtlich mit der zahl auf der waage gequält habe sind vorbei. dann mach ich mich wie jeder andere mensch fertig, duschen, zähne putzen, haare machen, schminken usw. wenn ich dann meine sachen gepackt habe und ich soweit fertig bin, gehe ich mit meinem hund gassi. dann verlasse ich das haus. es folgt eine fahrt mit der u-bahn, wärend der mir grundsätzlich schlecht ist. dies kommt von den gerüchen der leute um mich herum. die vorstellung, die ausdünstungen fremder einatmen zu müssen und die tatsache, das ich eine sehr feine nase habe, machen die bahnfahrt zur qual. ich versuche mich abzulenken in dem ich lese, dabei beruhigen sich meine nerven und ich kann schweißausbrüche verhindern.
in der schule angekommen gehe ich meist mit ein paar leuten eine rauchen und dann beginnt auch schon der unterricht. die dozenten lassen uns die pausen meist selbst bestimmen, so das ich 2-3 zigaretten am tag rauche. später fahr ich dann mit einer komilitonin in die gleiche richtung. zu hause angkommen erledige ich dann erstmal was zu erledigen ist und leg mich 1-2 stunden hin. anders ist das studium zur zeit noch nicht für mich zu bewältigen. das eine jahr krankschreibung steckt mir noch in den knochen. wenn ich dann wieder aufstehe gibt es die 2. mahlzeit des tages. die erste hab ich bereits in der schule zu mir genommen. danach erstelle ich meine arbeiten für die dozenten, lade sie ggf. hoch und verbringe ein wenig zeit am pc. im laufe des frühen abend, gehe ich dann erneut gassi, die letzte runde macht meistens mein mann. bevor ich dann ins bett gehe so gegen 22-23 uhr schau ich noch ein wenig fern und nehme dabei die 3. mahlzeit des tages ein. im bett lese ich dann noch ein wenig oder höre mir hörspiele an. nach ca ner studne bin ich dann auch eingeschlafen.
gedanklich aber beschäftige ich mich sehr häufig im laufe des tages mit dem thema essen. ich plane, rechne, wiege, erbreche, fasse entschlüsse, verwerfe sie wieder usw.
dabei versuche ich auch so viel wie möglich zu trinken, doch inzwischen sagen meine nieren mir schon bescheid wenn ich zu wenig getrunken habe, war es unter einem liter bekomme ich schmerzen. man könnte nun vermuten, dass ich kerngesund sein müsste bei meinem derzeitigen gewicht aber das ständige auf und ab hat offenbar spuren hinterlassen die weiter gehen als kaputt haare und speiseröhre. ich sollte das bei gelegenheit mal kontrollieren lassen.
so das wars in groben zügen.
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